Ein Wellenbild kann in einer Animation dadurch erzeugt werden, dass die Fläche in Wellenpunkte
zerlegt wird. Die Wellenpunkte denkt man sich am besten durch Federn verbunden.
Die Bewegung eines Wellenpunktes ergibt sich aus der Position die vier Nachbarpunkte:
Deren Auslenkung nach oben oder unten dehnt die Federn. Daraus ergibt sich eine Kraft F und somit
nach F=M*a eine Bewegung.
Einerseits kann man damit jede Wellenausbreitung simulieren, andererseits muß jedes Bild zur
Laufzeit neu berechnet werden.
Das Applet hier verfolgt einen anderen Weg:
Betrachtet werden nur Kreiswellen, deren Auslenkung durch die Wellenfunktion
A = Ao*exp( -r*D )*sin( wt - kr ) berechnet wird.
r : Abstand zum Zentrum
D : Dämpfung
k : Wellenzahl 2*PI/Wellenlänge
w : Winkelgeschwindigkeit
Das Programm berechnet für die 12 Zeitpunkte
0 , T/12 , 2*T/12 ... 11*T/12
die 12 Bilder der Animation, die dann zur Laufzeit nur noch eingeblendet werden müssen.